CranachNet:2. cranach.talk

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Abbildungen von links nach rechts: (1) Ausschnitt aus der Zeichnung „Christus und die Ehebrecherin“, Frankfurt am Main, Städel, Inv. Nr. 15666. (2) Ausschnitt aus einer IRR-Aufnahme der Madonna mit Kind und Johannesknaben, Mannheim, Reiss-Engelhorn-Museen. (3) Ausschnitt aus der Madonna mit Kind, Karlsruhe, Kunsthalle, Kat. 1966, Nr. 108. (4) Ausschnitt aus dem Holzschnitt mit Martin Luther als Junker Jörg, Coburg, Kunstsammlungen der Veste Coburg, Inv. Nr. H.0064

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2. Heidelberger cranach.talk
in der Universitätsbibliothek Heidelberg
9. und 10. Juni 2016


Der zweite cranach.talk wird sich mit Zuschreibungsfragen und deren Terminologien befassen, die im Zusammenhang mit den aktuellen Fälschungsvorfällen Cranach-artiger Motive von Bedeutung für Kunstwissenschaft und Handel sind.

Eingeladen sind Kunstwissenschaftler und Studierende sowie Wissenschaftler angrenzender Fachgebiete. Der zeitliche Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der offenen Diskussion, die jeweils im Anschluss an kurze, einführende Referate folgt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird aufgrund der regen Beteiligung am 1. cranach.talk jedoch aus Platzgründen um Anmeldung gebeten.

Veranstaltungsort: Universitätsbibliothek Heidelberg, Plöck 107-109, 69117 Heidelberg.

Anmeldung bitte unter info@cranach.net.


PROGRAMM

Donnerstag, 9. Juni 2016

Beginn 13:00h s.t. (ab 12:30h "meet & greet")
Begrüßung durch die Direktion der UB Heidelberg, Direktor Dr. Veit Probst

13:15h
Prof. Dr. Henry Keazor, Heidelberg:
Mit oder ohne Schlange: Was ist eine Fälschung bzw. was ist darunter zu verstehen?
(anschließend offene Diskussion)

14:15h
Dr. Arno Winterberg, Heidelberg und München:
Vom Umkreis zur Cranach-Nachfolge: Welche Terminologien finden in Forschung und Handel Verwendung?
(anschließend offene Diskussion)

15:15h
Dr. Susanna Partsch, München:
Cranach-Fälschung als Kavaliersdelikt: Welche Auswirkungen haben Fälschungen auf Forschung und Handel?
(anschließend offene Diskussion)

16:15h
Kaffeepause mit Cranach-Weinausschank (Wittenberger Spätburgunder Jahrgang 1517)

16:30h
Dr. Michael Hofbauer, Heidelberg:
Niemand kann alles wissen: Wie geht die Wissenschaft mit Fälschungen um?
(anschließend offene Diskussion)

Ende ca. 17:30h

Am Abend ab 19:00h gemeinsames Abendessen der Referenten


Freitag, 10. Juni 2016

Beginn 9:00h
Begrüßung

9:15h
RA Dr. Nicolai B. Kemle, RA Dr. Felix Michl, Heidelberg:
Justitia ist blind: Wie geht die Gerichtsbarkeit mit dem Begriff Fälschung um?
(anschließend offene Diskussion)

10:15h Peter Schmelzle (Administrator von cranach.net), Bad Wimpfen:
Kein Vergleich zu früher: Praktisches Arbeiten im Forschungswiki cranach.net
(anschließend offene Diskussion)

11:15h
Anja Ottilie Ilg M.A., Trier:
„Fälschung“ durch Ausgrenzung: Ein wissenschaftsgeschichtlicher Blick auf den Zwickauer Cranach-Altar
(anschließend offene Diskussion)

12:15h-13:00h
Mittagessen

13:15h
Prof. Dr. Claus Grimm, München:
Die Liechtenstein-Venus: Meisterwerk oder Fälschung?
(anschließend offene Diskussion)

14:15h
Workshop(s) mit Interessenschwerpunkten

16:15h
Kaffeepause

16:45h
Schlussdiskussion und Ausblick

gegen 17:30h
Verabschiedung


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