CorpusCranach:Jüngstes Gericht

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Jüngstes Gericht

Bereits das Alte Testament prophezeit ein endzeitliches Weltgericht mit der sich anschließenden Herrschaft des Messias. Das Neue Testament installiert daraufhin Christus als den verheißenen Erlöser. Bei der bildlichen Umsetzung dieser Vorstellung wird er als „Salvator Mundi“ auf der Weltkugel thronend dargestellt und richtet die Lebenden und die sich aus den Gräbern erhebenden Toten gemäß ihrer Taten: nach links zum Himmel oder nach rechts in die Verdammnis. Christus wird bei diesem Darstellungstyp zumeist von ­Engeln umgeben. Ihm zur Seite können Maria, Johannes der Täufer, die Apostel oder auch weitere Heilige sitzen.

Die Reihenfolge der Darstellung folgt einer motivischen Sortierung, die aus Gründen der Übersichtlichkeit auch Kopien sowie Werke von Zeitgenossen oder Nachahmern gleichrangig neben gesicherten Werken des Cranach-Kreises enthalten kann. Datengrundlage der hier dargestellten Liste ist die nicht öffentliche Werkdatenbank von cranach.net mit Materialsammlung, Bibliographie und Besprechung zu den jeweiligen Werken.

Die Werknummern dienen der eindeutigen Identifikation der behandelten Werke. Sie sind vierteilig gegliedert und bilden einen alphanumerischen Sortierschlüssel aus Werkverzeichnis-Kennung, Motivkreis, Motivpräzisierung und fortlaufender Erfassungsnummer.

Umfang dieser Werkgruppe: 6 Werke


Vergleichende Übersicht


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CC-BNT-600-001
Jüngstes Gericht, Kansas City, FR 89

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CC-BNT-600-002
Jüngstes Gericht, Palastmuseum Wilanow

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CC-BNT-600-005
Jüngstes Gericht, Halle

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CC-BNT-600-003
Jüngstes Gericht, Coburg

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Himmel und Hölle, Sothebys 2005

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Miltitz-Epitaph, Schwäbisch Hall

Tabellarische Auflistung



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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-600-001

Kansas City, Nelson-Atkins Museum of Art, Inv. Nr. 60-37

73,3 x 99,8 cm, Holz

Christus erscheint mit Richtschwert und Lilie in einer sich nach links um den Himmel ausweitenden Engelsgloriole, flankiert von Maria und Johannes dem Täufer und weiteren klein dargestellten Heiligen. Der halbkreisförmige obere Abschluss des Motivs wird vom Schnitzwerk des Rahmens verblendet. Um 1910 als Leihgabe aus der Slg. Hoogendijk im Rijksmuseum in Amsterdam. Später in deutschem Privatbesitz. 1960 vom Museum aus dem amerikanischen Kunsthandel erworben.

Zuschreibung: C1 (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-600-002

Warschau, Palastmuseum Wilanow, Inv. Nr. Wil 1623

120 x 219 cm, Lindenholz

In den Feldern in den oberen Ecken jeweils vierzeilige deutsche Inschriften mit Bibelzitaten. Unten mittig bezeichnet WK (Wolfgang Krodel) und datiert 1530.

Zuschreibung: NC (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-600-005

Halle, Kunstmuseum Moritzburg

160 x 115,5 cm, Holz

Christus erscheint in einer Wolke, begleitet von Hörner blasenden und die Gesetze haltenden Engeln. Zu beiden Seiten Christi warten Menschenmengen auf ihr Urteil, das unten in der üblichen Anordnung vollzogen wird. In den unteren Ecken ist eine Stifterfamilie mit ihren Wappen dargestellt. Links das Wappen der Familie Schönfeldt, aus deren Schloss in Löbnitz das Bild stammt, rechts das der Familie von Bünau.

Zuschreibung: NN (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-600-003

Coburg, Kunstsammlungen der Veste Coburg, Inv. Nr. M.037

118 x 91 cm, Tannenholz

Christus erscheint im Himmel schwebend, umgeben von Marterwerkzeugen sowie Schwert und Lilie und flankiert von Maria, Moses, Johannes Baptist und weiteren Heiligen. Beidseitig bemalte Tafel. Vorderseite: Maria Magdalena und Elisabeth (CC-CMS-500-004). Rechts unten auf der Seite mit den beiden weiblichen Heiligen bezeichnet mit Schlangensignet und datiert 1519. Aus der Kunstkammer in Gotha, seit 1856 in Coburg.

Zuschreibung: NC (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-600-006

Sotheby's, London, 7. Dezember 2005, Lot 29

48,4 x 62,8 cm, Holz

Statt des Weltenrichters erscheint die von Maria und Johannes dem Täufer angebetete Dreifaltigkeit in einer Engelsgloriole. Drunter holen Engel Menschen aus dem Höllenfeuer.

Zuschreibung: C1 (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-600-004

Schwäbisch Hall, Sammlung Würth, Inv. Nr. 8008

65 x 42 cm, Laubholz

Epitaph für den vierjährigen Jorge von Miltitz († 1548), der in der Bildmitte von Engeln aus dem Grab gehoben wird. Im unteren Bildbereich die Familienwappen. Die Umschrift ist die übliche Grabsteinfloskel mit Sterbedatum, Namen, Alter und Segensspruch. Zu beiden Seiten des Heilands dreizeilige deutsche Inschrift LASSET DIE KINDLEIN ZV MIR KOMEN […] MARCI AM X. Rechts unten bezeichnet mit Schlange nach links mit liegenden Flügeln. Aus Schloss Siebeneichen und ursprünglich wohl in einer der Kirchen aus der Umgebung. 2004 von der Slg. Würth aus dem Kunsthandel erworben.

Zuschreibung: C1 (Hofbauer)

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