CorpusCranach:Gregorsmesse

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Gregorsmesse

Im Bildmotiv der Gregorsmesse wird dargestellt, wie dem frühmittelalterlichen Papst Gregor I. († 604) bei einer Messfeier der leibhaftige Christus als Schmerzensmann mit seinen Wundmalen über dem Altar erscheint. Das auf die Überlieferung eines Hostienwunders zurückgehende Motiv wurde im Verlauf des 15. Jahrhunderts wegen eines damit verbundenen Ablasses sehr beliebt. Die beiden in Aschaffenburg befindlichen Gemälde mit einem solchen Motiv weisen charakteristische Züge einer bestimmten, im Cranach-Kreis tätigen Malerpersönlichkeit auf, die nach diesen Bildern als „Meister der Gregorsmessen“ bezeichnet wird.

Die Reihenfolge der Darstellung folgt einer motivischen Sortierung, die aus Gründen der Übersichtlichkeit auch Kopien sowie Werke von Zeitgenossen oder Nachahmern gleichrangig neben gesicherten Werken des Cranach-Kreises enthalten kann. Datengrundlage der hier dargestellten Liste ist die nicht öffentliche Werkdatenbank von cranach.net mit Materialsammlung, Bibliographie und Besprechung zu den jeweiligen Werken.

Die Werknummern dienen der eindeutigen Identifikation der behandelten Werke. Sie sind vierteilig gegliedert und bilden einen alphanumerischen Sortierschlüssel aus Werkverzeichnis-Kennung, Motivkreis, Motivpräzisierung und fortlaufender Erfassungsnummer.

Umfang dieser Werkgruppe: 5 Werke


Vergleichende Übersicht


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CC-CMD-025-001
Gregorsmesse, Chapel Hill, FR 358e

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CC-CMD-025-003
Gregorsmesse, Aschaffenburg, FR 361

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CC-CMD-025-004
Gregorsmesse, Aschaffenburg, FR 362

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CC-CMD-025-002
Gregorsmesse, Christies 2008, FR 358f

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CC-CMD-025-005
Gregorsmesse, Prag

Tabellarische Auflistung



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Werkverzeichnis-Nr.: CC-CMD-025-001

Chapel Hill, Ackland Art Museum, Inv. Nr. 59.8.2

86,4 x 61,9 cm, Holz

Umgeben von einer Wolke mit Symbolen und Personen der Passion erscheint der Schmerzensmann über dem Altar vor Gregor und den weiteren Anwesenden. Rechts oben bezeichnet mit Schlangensignet. Die Tafel befand sich das gesamte 20. Jahrhundert hindurch schon in Nordamerika und gelangte 1959 in den Besitz des an die Universität von North Carolina angeschlossenen Museums.

Zuschreibung: C1 (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-CMD-025-003

Aschaffenburg, Staatsgalerie im Schloss Johannisburg, Inv. Nr. BStGS 6270

150 x 110 cm, Holz

Umgeben von einer Wolke mit Symbolen und Personen der Passion erscheint der Schmerzensmann über dem Altar. Unter den anwesenden Geistlichen im Betstuhl ist auch Kardinal Albrecht von Brandenburg, dessen Wappen über dem Betstuhl sichtbar ist. Vermutlich aus der Stiftskirche in Halle, von wo das Bild bei der Vertreibung Albrechts mit diversen anderen Gemälden 1541 nach Aschaffenburg gelangt sein könnte. Bis kurz nach 1800 war es in der Aschaffenburger Stiftskirche.

Zuschreibung: C1 (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-CMD-025-004

Aschaffenburg, Staatsgalerie im Schloss Johannisburg, Inv. Nr. BStGS 6271

147 x 107 cm, Holz

Umgeben von einer Wolke mit Symbolen und Personen der Passion erscheint der Schmerzensmann über dem Altar. Am rechten Bildrand Kardinal Albrecht von Brandenburg mit der Tiara in Händen, hinter ihm Fürsten und Chorsänger im Betstuhl. Das Bild teilt seine Provenienz mit der anderen Motivvariante in Aschaffenburg (CC-CMD-025-003) und kam wohl auch 1541 aus Halle in die Aschaffenburger Stiftskirche.

Zuschreibung: C1 (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-CMD-025-002

Privatbesitz

121,8 x 98,4 cm, Holz

Umgeben von einer Wolke mit Symbolen und Personen der Passion erscheint der Schmerzensmann über dem Altar. Links unten ein kniender Stifter mit den Wappen der Familien Venediger und Remees. Die Stifterfigur und Teile der Wappen waren vor 1927 übermalt. Älterer Zustand durch alte Fotografien belegt. Das Bild war in der Zeit zwischen den Weltkriegen mehrfach im Kunsthandel. In jüngerer Zeit befand es sich als Leihgabe im Angermuseum in Erfurt.

Zuschreibung: C1 (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-CMD-025-005

Prag, Nationalgalerie, Inv. Nr. DO 5359 (Z 3208)

48,5 x 40,5 cm, Holz

Umgeben von Symbolen und Personen der Passion erscheint der Schmerzensmann über dem Altar. Die Figurenkomposition stimmt im Wesentlichen mit der deutlich größeren Tafel aus Privatbesitz (CC-CMD-025-002) überein. Das Bild stammt aus der Sammlung der Grafen Waldstein in Prag und wurde 1949 von der Nationalen Kulturkommission erworben.

Zuschreibung: C1 (Hofbauer)

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