CorpusCranach:Johann Wilhelm von Sachsen-Weimar

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Johann Wilhelm von Sachsen-Weimar

Johann Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1530–1573) war der zweite Sohn Johann Friedrichs des Großmütigen. Er vollzog 1566/67 die Reichsacht über seinen Bruder Johann Friedrich II. und erhielt dafür das gesamte ernestinische Sachsen. Weil er in französische Dienste trat, fiel er jedoch bald auch selbst beim Kaiser in Ungnade, der den einstigen Besitz des inhaftierten Johann Friedrich II. nun dessen inzwischen mündigen Söhnen zusprach. 1572 kam es deswegen zur so genannten Erfurter Teilung, bei der Johann Wilhelm nur der Landesteil um Weimar verblieb, während seinen Neffen der Landesteil um Coburg und Eisenach zufiel.

Die Reihenfolge der Darstellung folgt einer motivischen Sortierung, die aus Gründen der Übersichtlichkeit auch Kopien sowie Werke von Zeitgenossen oder Nachahmern gleichrangig neben gesicherten Werken des Cranach-Kreises enthalten kann. Datengrundlage der hier dargestellten Liste ist die nicht öffentliche Werkdatenbank von cranach.net mit Materialsammlung, Bibliographie und Besprechung zu den jeweiligen Werken.

Die Werknummern dienen der eindeutigen Identifikation der behandelten Werke. Sie sind vierteilig gegliedert und bilden einen alphanumerischen Sortierschlüssel aus Werkverzeichnis-Kennung, Motivkreis, Motivpräzisierung und fortlaufender Erfassungsnummer.

Umfang dieser Werkgruppe: 2 Werke


Vergleichende Übersicht


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Johann Wilhelm von Sachsen-Weimar, dat. 1534, Weimar

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Johann Wilhelm von Sachsen-Weimar, Coburg

Tabellarische Auflistung



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Werkverzeichnis-Nr.: CC-POR-307-002

Weimar, Schlossmuseum, Inv. Nr. KGe/00688

106,5 x 62,5 cm, Leinwand

Ganzfigurige Darstellung im Pelzmantel, mit Kranz in den Haaren und Kette um den Hals. Rechts oben mit Inschrift D:G:IOANNES WILHELM, / DVX SAXONIAE, AETATIS / SVAE IIII ANNO 1534, darunter das sachsen-weimarische Wappen.

Zuschreibung: NN (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-POR-307-001

Coburg, Kunstsammlungen der Veste Coburg, Inv. Nr. M.031

46,5 x 33,8 cm, Buchenholz

Halbfigur in pelzbesetztem Mantel und mit besticktem schwarzen Barett. Links oben mit Namensinschrift. Links über der Schulter bezeichnet mit ligiertem Monogramm IS. Das im 19. Jhd. nach Coburg gekommene Bild stammt aus der umfangreichen Fürstenbildnisfolge des Monogrammisten IS aus Gotha.

Zuschreibung: NC (Hofbauer)

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