CorpusCranach:Enthauptung Johannes des Täufers

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Enthauptung Johannes des Täufers

Herodes Antipas, Sohn von König Herodes und Herrscher über Galiläa, ließ Johannes den Täufer inhaftieren. Der Herrscher, der seine erste Frau verstoßen und Herodias, die Frau seines Halbbruders Herodes Boethos, geheiratet hatte, ist dem Täufer zwar nicht abgeneigt, jedoch hatte dieser ihn wegen des doppelten Ehebruchs kritisiert. Bei einem Gastmahl stiftet Herodias ihre Tochter Salome dazu an, als Belohnung für einen Tanz von Herodes Antipas den Kopf des Täufers zu fordern. Der Herrscher kommt dem Wunsch widerwillig nach und der Prophet wird geköpft. Diese Werkgruppe umfasst Darstellungen der Enthauptung.

Die Reihenfolge der Darstellung folgt einer motivischen Sortierung, die aus Gründen der Übersichtlichkeit auch Kopien sowie Werke von Zeitgenossen oder Nachahmern gleichrangig neben gesicherten Werken des Cranach-Kreises enthalten kann. Datengrundlage der hier dargestellten Liste ist die nicht öffentliche Werkdatenbank von cranach.net mit Materialsammlung, Bibliographie und Besprechung zu den jeweiligen Werken.

Die Werknummern dienen der eindeutigen Identifikation der behandelten Werke. Sie sind vierteilig gegliedert und bilden einen alphanumerischen Sortierschlüssel aus Werkverzeichnis-Kennung, Motivkreis, Motivpräzisierung und fortlaufender Erfassungsnummer.

Umfang dieser Werkgruppe: 7 Werke


Vergleichende Übersicht


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Enthauptung Johannes des Täufers, Kremsier, FR 65

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Enthauptung Johannes des Täufers, Erfurt, FR (65)

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Enthauptung Johannes des Täufers, Prag

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Enthauptung Johannes des Täufers, ehem. Breslau, FR (65)

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Enthauptung Johannes des Täufers, Bukarest, FR (65)

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CC-BNT-150-007
Enthauptung Johannes des Täufers, unbekannt

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Enthauptung Johannes des Täufers, ehem. Maastricht (Franz Timmermann)

Tabellarische Auflistung



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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-150-001

Kroměříž (Kremsier), Schlossgalerie, Inv. Nr. 267/2367

84,5 x 58 cm, Holz

Bezeichnet mit Schlange nach links mit stehenden Flügeln und datiert 1515. Links unten das Wappen des Bischofs von Olmütz, Stanislaus Thurzo (1470-1540). Die Tafel könnte mit einer gleichformatigen Tafel mit der Enthauptung der hl. Katharina (CC-CMS-230-002) zu einem von Thurzo gestifteten Altarretabel im Dom zu Olmütz gehört haben. Alter Bestand in Kremsier, dem Sitz der Olmützer Bischöfe.

Zuschreibung: C1 (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-150-002

Erfurt, Angermuseum, Inv. Nr. MA 71 (IN 3346)

87 x 62 cm, Kupfer

Formatgleiche Kopie nach der Tafel in Kremsier (CC-BNT-150-001), links unten mit abweichendem Wappen. Auf der Hellebarde bezeichnet mit gelber Farbe ELIAS HAU[...] PINXIT 1619. Werk des Olmützer Malers Elias Hauptner, der auch eine Kopie des Pendants der in Kremsier befindlichen Vorlage schuf (CC-CMS-230-005).

Zuschreibung: NC (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-150-005

Prag, Nationalgalerie, Inv. Nr. DO 539 (Z 3277)

84 x 58 cm, Holz

Formatgleiche Kopie nach der Tafel in Kremsier (CC-BNT-150-001). Aus dem Zisterzienserkloster in Ossek, seit 1949 in der Nationalgalerie.

Zuschreibung: NC (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-150-003

Aufbewahrungsort unbekannt

Motivgleiche Kopie nach der Tafel in Kremsier (CC-BNT-150-001). Die Tafel befand sich 1931 in der Slg. Frhr. von Strachwitz in Bruschewitz bei Breslau. Ihr Verbleib ist unbekannt.

Zuschreibung: NN (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-150-004

Bukarest, Nationalmuseum

84 x 57 cm, Holz

Formatgleiche Kopie nach der Tafel in Kremsier (CC-BNT-150-001). Durch den fehlenden Blutstrahl abweichend von den weiteren Kopien des Motivs.

Zuschreibung: NN (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-150-007

Aufbewahrungsort unbekannt

Leicht variierte Kopie nach der Tafel in Kremsier (CC-BNT-150-001).

Zuschreibung: NC (Hofbauer)

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Werkverzeichnis-Nr.: CC-BNT-150-006

Sotheby's, London, 4. Juli 2013, Lot 109

48,6 x 35,6 cm, Kiefernholz

Unten links Inschriftenfeld mit längerer lateinischer Inschrift, darunter bezeichnet mit Monogramm FT (Franz Timmermann) und datiert 1534. Die Tafel war vor 1900 in Kölner Privat­besitz. Sie wurde im Juli 1943 in Holland für den „Sonderauftrag Linz“ erworben und nach Kriegsende dem holländischen Staat übereignet. Lange als Leihgabe im Bonnefantenmuseum in Maastricht bis zur Restitution an die Erben des holländischen Vorbesitzers 2010.

Zuschreibung: NC (Hofbauer)

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